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Ich mach Schluss, das war's....


Mir reicht es. Wirklich.Wenn ich ehrlich bin, habe ich den Kanal endgültig voll.

Es nervt. Es kostet Zeit und Energie. Und alles, was ich euch jetzt sage, betrifft euch genauso wie mich – deshalb solltet ihr es euch zu Herzen nehmen.

Aber bevor ich dazu komme, wünsche ich euch erst einmal ein frohes neues Jahr. Ich wünsche euch, dass eure Vorhaben und Wünsche in Erfüllung gehen. Für viele war das letzte Jahr eine echte Herausforderung und sehr kräftezehrend. Ich wünsche jedem Einzelnen von euch, dass dieses Jahr ein anderes wird.

Ob es wirklich besser wird?Astrologie und Horoskope sagen ja. Ich sehe das etwas differenzierter, wenn ich mir allgemeine Entwicklungen und Nachrichten anschaue. Da wandern meine Augenbrauen dann doch öfter Richtung Haaransatz – mit der Frage, wie das alles so weitergehen soll.

Aber Kopf-in-den-Sand ist nicht mein Stil.Auch wenn ich dieses Jahr einiges vorhabe, lasse ich mich von Negativität nicht wirklich ausbremsen. Eher ist das Gegenteil der Fall: Ich bin eher der „Jetzt erst recht“-Mensch. Natürlich zweifle ich auch, verliere manchmal Motivation und Fokus – aber ich finde mich immer wieder.

Und bevor jetzt jemand bei der Überschrift kurz die Luft angehalten hat:Ihr seid es nicht. Ihr könnt wieder atmen.

Wovon ich wirklich den Kanal voll habe

Ich habe die Nase voll von Stillstand.Ich habe die Nase voll von Prokrastination.Und ich habe die Nase voll von Dingen, von denen wir glauben, dass sie unbedingt getan werden müssen.

Ich habe die schlechte Angewohnheit, Dinge, die mir wirklich Freude machen, ganz nach unten auf meine Prioritätenliste zu schieben. Stattdessen erledige ich Dinge, von denen ich denke, dass sie „wichtiger“ sind. Haushalt zum Beispiel.

Ich kann keine kreativen Dinge tun, die mich glücklich machen und mir Energie geben würden, solange der Haushalt nicht erledigt ist. Socken zusammenlegen steht dann über allem.

Und das ist eigentlich so absurd, dass es mich inzwischen fast wütend auf mich selbst macht.

Niemand läuft mit einer Liste durchs Haus und bewertet, wie fleißig ich war.Aber trotzdem leidet alles darunter. Vor allem ich.

Das ist etwas, das ich dieses Jahr definitiv ändern werde.

Kreativität ist kein Luxus

Ich möchte dringend kreativer sein.Viele kreative Dinge tun. Und vor allem: mir bewusst Zeit dafür nehmen.

Also werde ich mich dieses Jahr meinen eigenen komischen Verhaltensweisen widmen und mehr von dem tun, was mich erfüllt – statt von dem, was ich denke, dass es getan werden muss.

Das betrifft nicht nur meine Arbeit, sondern auch Menschen.

Ich werde es nicht mehr jedem recht machen. Und ich werde keine Menschen mehr in mein Leben lassen, von denen ich weiß, dass sie sich unterirdisch verhalten, andere verletzen und dauerhaft schlechte Energie mit sich bringen.

Ja, es gibt immer Gründe, warum Menschen so werden. Aber es gibt auch immer zwei Wege, damit umzugehen:Entweder man nutzt es als Ausrede – oder man erkennt seine Fehler und arbeitet daran. Meistens bedeutet das, die eigene Komfortzone zu verlassen.

Ich bin weit davon entfernt, perfekt zu sein.Aber ich habe das Recht auf Grenzen. Und eine davon ist, Menschen fernzuhalten, die mir nicht guttun – weder privat noch geschäftlich.

Ich habe nur dieses eine Leben.Und ich möchte glücklich und zufrieden sein, mich verwirklichen und euch meine Kreativität geben können. Denn glaubt mir: Je besser es einem Menschen oder Künstler geht, desto besser werden auch seine Arbeiten.

Meine Ziele für dieses Jahr

Wenn ich alles auf einen Begriff herunterbrechen müsste, dann wäre es Kreativität. Nicht als Hobby. Nicht als Nebensache. Sondern als etwas, das ich ernst nehme und aktiv in mein Leben integriere.

Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht, was ich wirklich möchte – und warum.

Kindergartenfotografie – bewusst und mit Herz

Dieses Jahr starte ich aktiv mit der Kindergartenfotografie.Der erste Auftrag ist bereits da.

Mir geht es dabei nicht um Massenabfertigung oder starre Konzepte, sondern um echte Momente. Um Kinder so zu zeigen, wie sie sind: neugierig, wild, verträumt, laut oder leise.Wenn ihr in eurer Kita noch keinen Fotografen habt oder euch etwas anderes wünscht als das Übliche, sprecht mich gerne an.

Unterwegs sein. Sehen. Fotografieren.

Ich möchte wieder mehr unterwegs sein.Rausgehen, beobachten, ungeplante Motive finden.

Fotografie bedeutet für mich nicht nur Aufträge, sondern Wahrnehmung. Präsenz. Den Blick schärfen.Davon möchte ich dieses Jahr wieder deutlich mehr – auch außerhalb von Kindergärten.

Neue Stile ausprobieren

Ich habe in den letzten Wochen intensiv an neuen Stilrichtungen gearbeitet.Dazu gehören die Sticker-Technik, der Patch-Stil, etwas in Richtung Liquid Metal und ein Stil, den ich kaum beschreiben kann – es sieht aus, als wäre das Motiv in die Haut eingestanzt.

Diese Arbeiten möchte ich weiterentwickeln, zeigen und anbieten.Nicht alles muss sofort perfekt sein – aber es muss ausprobiert werden.

Schreiben – mein Buch

Ich möchte endlich konsequent an meinem Buch weiterschreiben.Es lag viel zu lange herum, obwohl mir Schreiben unglaublich viel gibt.

Hier geht es nicht um Druck oder Deadlines, sondern um Raum.Raum für Gedanken, Geschichten und Entwicklung.

Malen – ohne schlechtes Gewissen

Ich möchte wieder malen. Wirklich malen.Ich habe Material von A wie Alkoholmarker bis Z wie Zeichenkohle, dazu Holz, Epoxid und noch vieles mehr – ein halber Kreativladen steht hier.

Und trotzdem halte ich mich selbst zurück, weil ich denke, erst müssten alle Pflichten erledigt sein.Dieses Muster will ich bewusst durchbrechen.

Kreativität darf vor dem Haushalt kommen.Punkt.

Körper & Gesundheit – Verantwortung übernehmen

Sport ist nicht meine größte Leidenschaft, das gebe ich offen zu.Aber ein starker Rücken ist für meine Arbeit essenziell, und meine berufsbedingte Haltung ist alles andere als gesund.

Also Studio statt Ausreden.Dazu gehört auch, meine Ernährung wieder bewusster zu gestalten. Der Dezember war genussvoll – und das war okay. Jetzt geht es um Balance.

Zum Schluss

Unser Leben ist ständiger Wandel und Wachstum.Und ich glaube, glücklich zu sein ist keine Nebensache, sondern eine der wichtigsten Aufgaben überhaupt.

Ich möchte dieses Jahr nicht nur funktionieren, sondern gestalten.Für mich – und für euch.

Habt ihr Ziele, die ihr dieses Jahr wirklich erreichen wollt?Was soll euch 2026 Gutes bringen?

Ich bin gespannt.Eigentlich kann es nur besser werden. Oder?

 
 
 

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Serina John

Harzstraße 32, Bad Harzburg, Germany

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